Deutsch English

Infobrief Nr. 57 - Sept./Okt. 1999

Copyright by HEXAGON Software 1999

von Fritz Ruoss


FED9 - Software zur Berechnung von Spiralfedern

Mit der neuen FED9-Software können Spiralfedern aus Bandstahl berechnet werden. Es gibt eine Vorauslegung mit Eingabe von Drehmoment und Hubwinkel zur groben Festlegung der Abmessungen. In der Auslegung berechnet FED9 aus Federmomenten, Hubwinkel, innerem und äußerem Windungsdurchmesser und der Arbeitstemperatur eine passende Spiralfeder. Zur Überprüfung einer vorhandenen Spiralfeder gibt man in der Nachrechnung alle Abmessungen und Federwinkel der Spiralfeder ein und kann daraus das Drehmoment für verschiedene Winkelstellungen berechnen. Federkennlinie, Quick-Ausgabe und Goodman-Diagramm kann man ausdrucken lassen.


WST1 Materialdicke

Die Angaben von Zugfestigkeit und Streckgrenzen in WST1 beziehen sich auf eine Probendicke bzw. Probendurchmesser von 10-16mm. Die Zugfestigkeit und Streckgrenze bei größerem Durchmesser kann für unlegierte und niedriglegierte Stähle mit einer Formel ziemlich genau ermittelt werden:

Rm = Rm10 * [1.2 0.2 * log (d)]

Rm10 = Zugfestigkeit bei d=10mm

d = Durchmesser bzw. Materialdicke

Die Abhängigkeit der Zugfstigkeit und Streckgrenze von der Materialdicke kann in der neuesten Version von WST1 als Diagramm dargestellt werden.

 

Analog dazu die Streckgrenze:

Re = Re10 * [1.2 0.2 * log (d)]

Re10 = Streckgrenze bei d=10mm

 

Für Ausarbeitung und Überprüfung der Formel bedanke ich mich bei Herrn G.F. Dose, Laudenbach.


FED1+ Fertigungszeichnung

Die maximale Anzahl der Zeichen für Oberflächenbehandlung wurde von 30 auf 45, und für zusätzliche Bemerkungen von 60 auf 100 erhöht. Beim Werkstoff wird der Werkstoffname 3 mit ausgedruckt. Die Plan- und Parallelitätsabweichungen e1 und e2 werden nicht eingezeichnet, wenn für beide Werte 0 eingegeben wurde (oder wenn die Federenden nicht geschliffen sind). Für die Verbesserungsvorschläge danke ich Herrn Marco Vignaroli von Benelli Armi, Italien.


FED1+ Federenden

 

Für die Berechnung der Blocklänge werden die Formeln nach DIN 2089 verwendet:

Lc = (nt + x ) * dmax

Für kaltgeformte Federn ist x = 1.5 bei angelegten Endwindungen und x=0 bei geschliffenen Endwindungen.

Für warmgeformte Federn ist x = 1.1 bei angelegten Endwindungen und x=-0.3 bei geschliffenen und geschmiedeten Endwindungen.

Wenn von den Endwindungen mehr oder weniger als nach DIN-Vorgabe geschliffen werden soll, können Sie unter ".." den entsprechenden Faktor zur Berechnung der Blocklänge eingeben. Für den Vorschlag danke ich Herrn Künzli von Baumann Federn in Rüti/Schweiz.

 


FED3+ Berechnungsmethode

 

In der Federauslegung wurden bei Veränderung der Windungszahl die Federmomente T1 und T2 neu berechnet. Stattdessen kann man nun auch, ähnlich wie bei FED1, den Windungsdurchmesser Dm oder den Hubwinkel alpha h neu berechnen lassen. Vielen Dank für den Verbesserungsvorschlag an Herrn Göbel, ABB Heidelberg.

 


FED3+ Toleranzeingabe

Bei der Eingabe der Toleranzen in der 32-bit Windowsversion werden die Abweichungen für Gütegrad 1,2 und 3 online angezeigt. Beim Windungsdurchmesser Dm musste eine Korrektur vorgenommen werden, es war ein falscher Wert angezeigt worden. Für den Hinweis bedanke ich mich bei Herrn Füssmann, Iserlohn.

 


FED2+ Toleranzeingabe

Bei der Eingabe der Toleranzen in der 32-bit Windowsversion werden die Abweichungen für Gütegrad 1,2 und 3 online angezeigt. Bei der Abweichung der Ösenstellung musste eine Korrektur vorgenommen werden, es war ein falscher Wert angezeigt worden. Außerdem wurde die Abweichung der Ösenstellung in Quick-Ausgabe und Auszug mit aufgenommen. Für den Hinweis danke ich Herrn Wilke von Brenne-Federn, Iserlohn


ZAR1+ Zahndarstellung bei Innenverzahnung

Bei Innenverzahnungen war bisher die Zahnfußausrundung nicht dargestellt worden, das wurde jetzt geändert. Für den Tipp danke ich Herrn Lamprecht vom Zahnradwerk Pritzwalk.

 


ZAR1+ Zahndarstellung bei Unterschnitt

Die Trochoide der Fußausrundung konnte bisher nur durch die Hüllkurven des Verzahnungswerkzeugs dargestellt werden. In der neuen Version ist auch eine Darstellung als Polylinie möglich. Allerdings gibt es noch Probleme mit der Genauigkeit bei Spezialverzahnungen und großem Schrägungswinkel, die Option "Polylinie Fussausrundung" kann deshalb unter "Ansicht" ein- und ausgeschaltet werden.

 


TOL1 - Seitenumbruch

Vor dem Ausdruck von Elementeliste und kritischen Abständen wird abgefragt, ob nach der Elementeliste eine neue Seite beginnen soll. Diese Abfrage gab es in der alten Dos-Version, in der neuen Windows-Version wurde sie vermisst. Für den Hinweis danke ich Herrn Bähr von Siemens, Bad Neustadt.


TOL1 - Langbeschreibung kritischer Abstände

Seit kurzem kann man in TOL1 und TOL2 jedes Schliessmass durch einen Text von bis zu 50 Zeichen beschreiben.

Die Langbeschreibungen werden mit der neuen Version nur noch ausgedruckt, wenn vorhanden.


DBFEDIT V2.0 - HTML-Export

 

Mit DBFEDIT kann man bis zu 6 Felder einer dbf-Datenbankdatei als Liste ausdrucken, oder als TXT oder HTML-Tabelle speichern. DBFEDIT können Kunden von HEXAGON kostenlos vom Internet herunterladen unter www.hexagon.de/history/tools.

 

 


SR1 - Print Makro

Die angeklickten Ausdrucke werden vom Drucker nacheinander ausgegeben. Die Einstellung wird in der SR1-Datei mit abgespeichert. Wenn man immer die gleiche Voreinstellung will, speichert man diese in einer "NULL"-Datei (null.sr1).


SR1 - Hilfeindex

 

Unter "Hilfe-Index" kann man eine Beschreibung der verwendeten Kurzzeichen anzeigen (in englisch). Die Datenbank kann beliebig erweitert werden. Für den Vorschlag danke ich Ralph Shoberg von RS Technologies.


HPGL-Manager Konvertierung Strichstärke-Farbe

Als Option kann man den Befehl PW (Pen Width) statt SP (Select Pen) zur Konvertierung in eine anderen Layer bzw. eine andere Farbe verwenden. Pen Width wird bei neueren Tinten- und Laserplottern zur Einstellung der Strichstärke verwendet, anstelle des früher bei Siftplottern üblichen Select-Pen Befehls.

 


Textfenstergröße wird übernommen

Die Größe des Ausgabetextfensters kann man unter "Datei-Einstellungen-Ausdruck" eingeben. Neu ist, daß die letzte Einstellung durch Veränderung der Fenstergröße mit der Maus als Vorgabe übernommen wird. Ziehen Sie das Textfenster mit der Maus auf die gewünschte Größe, dann speichern unter "Datei-Einstellungen".

 


Federprogramme,WN1 - Online-Eingabe

Nach jeder Berechnung wird im Hintergrund die Quick-Ausgabe aktualisiert (war bisher erst nach Schließen des Fensters angezeigt worden).

 


Druckereinstellung von Datenbank

 

Der Cursor zeigt auf die vorhergehende Einstellung, wenn man eine Grafik vom Bildschirm ausdrucken will (bisher war er immer auf den ersten Datensatz gesprungen).


Konfiguration - Import

Die cfg-Dateien von allen HEXAGON-Programmen haben dieselbe Struktur. So können Sie z.B. die Konfiguration von FED1+ in WL1+ übernehmen, müssen dann nur noch die Directory-Einträge anpassen.


Preisliste | Bestellung | E-Mail | Homepage