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Infobrief Nr. 143 - Jan./Feb. 2014

von Fritz Ruoss


ZAR5 Quick3

Die neue Quick3-Ansicht in ZAR5 enthält eine Zeichnung des Planetengetriebes in Vorder- und Seitenansicht, Schema der Leistungsverzweigung nach Wolf, dazu Tabellen mit Abmessungen und Festigkeit von Sonnenrad (S), Planetenrad (P) und Hohlrad (H).

Eine "Fertigungszeichnung Quick3" wie in anderen Programmen gibt es in ZAR5 nicht, die Daten würden nicht auf ein DIN A4 Blatt passen. Dafür gibt es neu eine Fertigungszeichnung "Quick4" mit allen Quick3-Daten in einem DIN A3 Zeichnungskopf, noch ergänzt durch Tabellen mit Abmessungen und Prüfmaßen von Sonnenrad, Planetenrad und Hohlrad.


ZAR5 Quick4


ZAR5 Tabelle

Tabellen von Verzahnungsdaten, Prüfmaßen, Toleranzen und Rollwinkel für Sonnenrad, Planetenrad und Hohlrad wurde in Ansicht->Tabelle aufgenommen.


WST1 Wöhler-Diagramm

Die experimentelle Ermittlung eines Wöhler-Diagramms ist eine aufwendige Sache, weil eine möglichst große Anzahl von Proben bis zum Ausfall mit verschiedenen Spannungsamplituden belastet werden muß. Dann werden Oberspannung und Lastspielzahl in ein doppellogarithmisches Diagramm eingetragen, und die Wöhlerkurve aus der Punktewolke vermittelt.

Die Dauer- und Zeitfestigkeit eines Werkstoffs ist abhängig von Rißbildung und Rißfortschritt. Die innere Struktur des Werkstoffs ist beeinflußt durch Herstellungsverfahren (gießen, ziehen, walzen etc.). Bei Beanspruchung auf Biegung oder Torsion tritt die Spitzenspannung an der Oberfläche auf. Die Rißbildung an der Oberfläche kann man positiv beeinflussen durch eine hohe Oberflächengüte (schleifen, polieren) und zusätzliche Oberflächenverfestigung (kugelstrahlen).

Dauerfestigkeit und Wöhler-Diagramm hängen also nicht nur von Werkstoff und Wärmehandlung ab, sondern auch von der Oberfläche der Probe. Für einen Werkstoff gibt es nicht ein typisches Wöhler-Diagramm, sondern unendlich viele, abhängig von mehreren Faktoren:

Ein synthetisches Wöhler-Diagramm läßt sich konstruieren aus Dauerfestigkeit Sigma D und zugehöriger Eckschwingzahl ND. Für Stähle liegt ND meist um 2E6 Lastspiele. Dann benötigt man noch die Steigung der Wöhlerlinie im Zeitfestigkeitsbereich und die statische Festigkeit. Oder alternativ die Eckschwingzahl N0 für den Übergang vom statischen Bereich in den Zeitfestigkeitsbereich.

In WST1 kann man jetzt ein einfaches Wöhler-Diagramm konstruieren. Zu wählen sind Lastfall (Zug, Biegung, Torsion) und Spannungsverhältnis (wechselnd, schwellend). Mit den "<" Buttons werden Dauerfestigkeit Sigma D, je nach Auswahl Wechselfestigkeit oder Schwellfestigkeit bei Zug/Druck, Biegung oder Torsion und Grenzfestigkeit (statische Festigkeit) aus den Werkstoffdaten übernommen (sofern vorhanden). Für die Eckschwingzahl ND wird 2 Mill. eingesetzt. Für die Eckschwingzahl N0 werden 1000 Lastspiele gesetzt. Alternativ kann man auch den Neigungskoeffizient k eingeben. Laut Issler/Ruoß/Häfele (Festigkeitslehre Grundlagen, Springer ISBN 3-540-57995-8) verläuft die Wöhlerlinie für nichtgekerbte Proben relativ flach (k=10 bis 15), bei mittlerer Kerbwirkung k=6 bis 10, und bei hoher Kerbwirkung k=4 bis 6.


ZAR1+ Quick4

In der Quick4-Ansicht von ZAR1+ wurde die Toleranztabelle Rad2 ergänzt, und die anderen Tabellen neu angeordnet


FED3+ Fertigungszeichnung Quick3

Alle Daten aus der Quick3-Ansicht werden in einen DIN A4 Zeichnungsrahmen gezeichnet.


FED3+ Quick4

Die neue Quick4-Ansicht enthält alle Quick3-Daten sowie polare Federkennlinie und Federzeichnungen in Position 0,1,2 in einem A3-Zeichnungsrahmen.


FED9 - Quick3 mit Seitenansicht

Neben der Vorderansicht der Spiralfeder wird nun auch die Seitenansicht in der Quick3-Ansicht gezeichnet.


FED13 Federkennlinie lbf-in

Bei Umstellung auf englische Einheiten wird nun auch in FED13 die Federkennlinie in lbf-inch angezeigt.


FED2+ Dauerfestigkeit Öse

In der Plus-Version von FED2 wird außer der Dauerfestigkeit des Federkörpers auch die Dauerfestigkeit der Ösen berechnet. Hierbei war leider die Lastspielzahl ungenau berechnet worden, der ausgedruckte Wert war etwas höher als im Goodman-Diagram dargestellt. Der Fehler wurde korrigiert. Außerdem werden Lastspielzahl und Lebensdauer der Ösen jetzt auch im Ausdruck mit angezeigt. (nur bei FED2+).


WN2+ Flankenrichtungsabweichung

Flankenrichtungsabweichung F beta nach DIN 3961 wird mit ausgedruckt.


Farben konfigurieren

Bei der Konfiguration der Farben gibt es viele Verbesserungen in allen Programmen, bei Ausgabe von Diagrammen und Zeichnungen hat man nun vielfältige Möglichkeiten zur Optimierung des Ausdrucks. Bislang war die Farbe 16 nicht schwarz, sondern rot gedruckt worden. Das wurde korrigiert.

Ganz neu ist aber, daß man die Farben 1 bis 16 beliebig konfigurieren kann. Einfach auf das Farbfeld klicken, dann erscheint die Windows-Farbpalette zum Wählen einer neuen Farbe.

Neu ist auch ein Export-Button zum Speichern der Konfigurationsdatei.

Die neuen Optionen sind sinnvoll bei Ausgabe auf Farbdrucker, jetzt kann man alle Farben so konfigurieren, daß sie gut lesbar und unterscheidbar sind.


Download-Link nur temporär

Die zip-Dateien zur Installation werden nach Download gelöscht. Wenn Sie also Ihr Programm verloren haben, ist die zip-Datei nicht mehr zum Download verfügbar. Sie müssten dann 40 Euro in ein Update auf die neueste Version investieren. Wir empfehlen, die zip-Datei zu entpacken und dann auf eine CD-ROM zu brennen. Wenn Sie die zip-Datei noch haben, aber das Unzip-Passwort nicht mehr kennen, probieren Sie die vierstellige Lizenznummer des Programms oder die Rechnungsnummer.


Falsche BIC-Nummer

Vermutlich schon seit vielen Jahren paßt die im Briefpapier gedruckte BIC-Nummer der Bankverbindung nicht mehr zu der Kontonummer. Die angegebene BIC DEUTDEDB619 gehört zur Deutschen Bank Niederlassung Kirchheim/Teck. Irgendwann wurde unser Bankkonto aber der Deutschen Bank Esslingen zugeteilt, und diese hat die BIC DEUTDEDB611. Nach Auskunft der Bank ist es zwar belanglos, ob am Ende 619 oder 611 angegeben ist, auch mit XXX statt 3 Ziffern würde jede Überweisung ankommen. Aber IBAN-Prüfprogramme melden Fehler, dann ist die DB619 in DB611 zu ändern.


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